Frankreich-Krise: Steigende Spreads bei europäischen Staatsanleihen
Die politische Unsicherheit in Frankreich treibt die Risikoaufschläge nach oben. Was bedeutet das für europäische Anleihe-Investoren?
Die politische Lage in Frankreich sorgt für Unruhe an den europäischen Anleihemärkten. Der Spread zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen hat sich in den vergangenen Wochen deutlich ausgeweitet.
Für Anleger in europäische Staatsanleihen bedeutet dies: Höhere Renditen bei französischen Papieren, aber auch höheres Risiko. Die 10-jährige französische Staatsanleihe bietet aktuell eine Rendite von 3,4 Prozent.
Im Vergleich dazu liegt die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe bei lediglich 2,4 Prozent. Der Spread von einem Prozentpunkt ist der höchste seit der Euro-Krise 2012.
Experten warnen jedoch vor übertriebener Panik: Frankreich verfügt weiterhin über ein Investment-Grade-Rating und die EZB hat Instrumente zur Stabilisierung der Märkte.
Für konservative Anleger bleibt die Empfehlung: Deutsche Bundesanleihen und Festgeld bei deutschen Banken bieten das beste Verhältnis von Sicherheit und Rendite.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Die Festgeldzinscheck-Redaktion empfiehlt, vor jeder Anlageentscheidung eine unabhängige Beratung in Anspruch zu nehmen.